9,83 Millionen Euro sind ins Stadtzentrum geflossen

Sanierung über Programm SEP in Lugau beendet - Ziele weitgehend erreicht

Lugau.

Die Satzung für das 33 Hektar große Sanierungsgebiet "Lugau Stadtkern" ist vom Stadtrat förmlich aufgehoben worden, weil die Sanierung abgeschlossen worden ist. Aktuell läuft die Abrechnung des Förderprogramms "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" (SEP) durch den Sanierungsträger STEG Stadtentwicklung. Auf der jüngsten Ratssitzung zogen Mitarbeiter der STEG darum ein kleines Resümee seit dem Sanierungsbeginn im März 2006.

Insgesamt flossen demnach reichlich 9,8 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln. Davon haben Bund und Land rund 6,56 Millionen Euro bereitgestellt, die Stadt Lugau steuerte rund 3,27 Millionen Euro bei. Die Sanierungsziele seien weitestgehend erreicht worden, sagte Johann Schiefele, Prokurist bei der STEG, und ergänzte: "100 Prozent werden Sie sehr, sehr selten finden."

Ziel sei 2006 unter anderem gewesen, die zum Teil erheblichen Mängel an der Bausubstanz zu beheben und Defizite in der Stadtentwicklung zu beseitigen. Dies wurde unter anderem durch Maßnahmen an fünf öffentlichen und 41 privaten Gebäuden sowie 17 Abbrüche erreicht. Das meiste Geld - 3,9 Millionen Euro beziehungsweise 38,6Prozent - floss in öffentliche Bausubstanz, beispielsweise die Sanierung des Rathauses und die Schaffung des Kulturhofes Villa Facius. Mit 2,25Millionen Euro wurden zudem Erschließungsmaßnahmen finanziert, zum Beispiel im Areal des früheren Güterbahnhofs. "Ich bin immer wieder fasziniert, was Sie im Bahnhofsareal gemeistert haben", so Christine Borstorff von der STEG.

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