Alte Rohre führen zu längerer Straßensperrung

Auf der B 180 zwischen Thalheim und Stollberg fährt bis Mitte September kein Auto. Das war so nicht geplant. Doch die Bauarbeiter erlebten einige Überraschungen.

Stollberg/Thalheim.

Der unbekannte Verlauf von alten Trinkwasserleitungen hat dazu geführt, dass die Bundesstraße 180 zwischen Thalheim und Stollberg länger als geplant gesperrt werden muss. Nach derzeitigem Stand soll die Vollsperrung, die Anfang August eigentlich beendet sein sollte, nun bis zum 14. September andauern.

Im Auftrag des Regionalen Zweckverbands Wasserversorgung Bereich Lugau-Glauchau wird seit Mitte Juli die Trinkwasserleitung vom Hochbehälter Wischberg zum Hochbehälter Schützenhaus erneuert - und zwar auf dem Abschnitt zwischen dem Hochbehälter Wischberg und der Bundesstraße 180, erläutert Petra Bauer, Hauptabteilungsleiterin beim Regionalen Zweckverband. "Gleichzeitig wird eine weitere Trinkwasserleitung außer Betrieb genommen."

Insgesamt werden rund 810 Meter Rohrleitung verlegt. Da über den Großteil der Strecke das neue Medienrohr in die vorhandene Rohrleitung eingezogen wird, seien nur punktuelle Aufgrabungen erforderlich. Direkt im Bereich der Thalheimer Straße jedoch kommen rund 100 Meter Trinkwasserleitung in die Erde. Dort sei die Vollsperrung notwendig, "da auf Grund des beengten Baufelds und der Größe der notwendigen Montagegruben eine Mindestbreite für eine halbseitige Verkehrsführung nicht gewährleistet werden kann", sagt Petra Bauer. Die Baukosten für die Gesamtleistung beziffert sie auf rund 250.000 Euro.

Der zeitliche Mehraufwand hätte sich daraus ergeben, dass die Bauarbeiter letztlich größere Gruben ausheben mussten, weil der Verlauf des Altrohrs nicht genau bekannt gewesen war. Wenn die Sperrung der Bundesstraße wie geplant Mitte September wieder aufgehoben wird, ist die Baumaßnahme aber noch nicht beendet. Geplant ist, dass sie bis zum 19. Oktober abgeschlossen sein soll, so Bauer.

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