Altkreis Stollberg: Schnee, Glätte und ein Wasserschaden

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Das Wetter hat am Montag zu Behinderungen auch im Altkreis geführt. In Stollberg bereitet ein Wasserleck Sorgen.

Stollberg.

Für die Mitarbeiter des Stollberger Winterdienstes war die Nacht zu Montag kurz. Gegen zwei Uhr morgens hieß es: ab auf die Straße. Laut Oberbürgermeister Marcel Schmidt hatten sie die Lage weitgehend im Griff. "Sicher hatte der eine oder die andere noch Wünsche, was das Beräumen angeht, aber wer angesichts der Witterung seine Erwartungen an der Wirklichkeit ausrichtet, dürfte mit dem Winterdienst in Stollberg durchaus zufrieden sein", schrieb er.

In Thalheim war der Bauhof ab zirka 4 Uhr unterwegs. Laut Bürgermeister Nico Dittmann gab es keine größeren Schwierigkeiten. Andererseits war ungewöhnlich viel Schnee auf einmal zu räumen. "Wir wissen, dass wir nicht überall gleichzeitig sein können. Wir bitten dafür um Verständnis", sagte Dittmann.

Der Schneefall behinderte den Verkehr in der Region zum Teil stark. Bis zum Mittag meldete die Polizei 36 Unfälle im Chemnitzer Direktionsbezirk, davon sieben im Erzgebirge. Die Straßenmeistereien des Erzgebirgskreises streute 483 Tonnen Salz auf 1270 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen.

Verwirrung herrschte zeitweise um ein Leck am Stollberger Schloßberg. Aus bislang ungeklärten Gründen war dort bereits Anfang vergangener Woche Wasser auf die Straße ausgetreten. Nun bestand die Gefahr, dass die Fahrbahn gefriert. In diesem Fall wäre die Straße für den Bauhof nicht kontrollierbar gewesen und hätte gesperrt werden müssen. Thomas Jubelt vom Bauamt gab am frühen Nachmittag Entwarnung. Der Wasserstrom sei am Wochenende "sehr stark zurückgegangen". Eine Sperrung war nicht nötig. Noch ist offen, wo die Quelle des Wassers liegt. Jubelt vermutet, dass das Problem mit Kanalbauarbeiten in der Nähe zusammenhängt. Einen Rohrbruch schließt er aus. "Wir bringen das in Ordnung", sagte er.

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