An der alten Schmiede nagt der Abrissbagger

Nach anfänglichen Problemen verschwindet das Hohndorfer Gebäude nun von der Bildfläche. Auch das Löschwasserbecken an der Breitscheidstraße wird bald Geschichte sein.

Hohndorf.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten - zunächst war die nur anderthalb Meter vom Gebäude entfernte Stromfreileitung im Weg - wird die Alte Schmiede von Hohndorf nun dem Erdboden gleich gemacht. Wie Bürgermeister Matthias Groschwitz sagte, werden die Arbeiten zunächst bis Freitag andauern und dann nach einer Weihnachtspause im Januar fortgesetzt. Der Abriss des an der Rödlitzer Straße stehenden Gebäudes wird reichlich 42.000 Euro kosten, er wird zu 90 Prozent gefördert.

In dieser Woche soll auch Baustart für den Abriss des früheren Löschwasserbeckens an der Rudolf-Breitscheid-Straße und die Aushebung sowie Entsorgung des darin befindlichen Mülls und Bauschutts sein. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Bauleistungen im Gesamtwert von knapp 127.000 Euro am Freitagabend vergeben.

Ursprünglich war geplant, das Becken nur bis einen Meter unter Straßenniveau auszuheben. Im Zuge der bisherigen benachbarten Straßenbauarbeiten war aber festgestellt worden, dass das Becken entgegen vorheriger Annahme einen Betonboden und eine Mittelwand aus Stahlbeton hat. Da das Areal später als Bauland verkauft werden soll, sind Abriss und Entsorgung notwendig, um unbelastete Grundstücke übergeben zu können, sagte Bürgermeister Matthias Groschwitz.

An den durch den Abriss entstandenen Mehrkosten beteiligt sich das Oberbergamt Freiberg mit reichlich 67.000 Euro, außerdem will die Gemeinde für das Vorhaben die investive Schlüsselzuweisung heranziehen.

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