Angeklagter wird freigesprochen

Aue/Oelsnitz.

Das Gerichtsverfahren wegen einer - laut Anklage - räuberischen Erpressung an einem 31-Jährigen endete mit Freispruch. Laut Hartmut Meyer-Frey, Sprecher vom Amtsgericht Aue-Stollberg, konnte einem 40-jährigen die Tat nicht nachgewiesen werden. Es habe zu verwirrende Aussagen aller Beteiligten gegeben. Der Angeklagte, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, habe mit seiner Freundin den 31-Jährigen unter Androhung von Gewalt - die Rede war von Schlagring und Pistole - gezwungen, etwa 600 Euro zu zahlen. Das Geld sei eine Wiedergutmachung, weil der 31-Jährige die besagte Freundin beschimpft haben soll. Gegen die Frau selbst wird noch gesondert verhandelt - sie war bei Prozessbeginn nicht erschienen. So saß erstmal nur ihr Freund auf der Anklagebank. (joe)

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