Anwohner sorgen sich wegen Müll auf Spielplatz

Ordnungsamt will Anlage hinter dem Stollberger Krankenhaus beobachten

Stollberg.

Kippenstummel und Bonbonpapier - glaubt man Anwohnern an der Chemnitzer Straße in Stollberg, dann ist das seit einiger Zeit ein gewohntes Bild auf dem Spielplatz hinter dem Krankenhaus. "Es ist eine Katastrophe", sagt eine Frau, die ihren Namen allerdings nicht in der Zeitung lesen will. Jugendliche, erzählt sie, kämen nach der Schule auf die Anlage, meist gegen 16 Uhr. Sie machen sich auf den Bänken breit, rauchen, lassen Abfall liegen, schmeißen Zigaretten auf den Boden. "Und dabei stehen die Müllebehälter daneben."

Sie habe die Jugendlichen bereits darauf angesprochen, konnte aber nicht viel erreichen. Weil sie den Zustand nicht ertragen konnte, habe sie das Gröbste selbst weggeräumt. "Eine Aufsichtsperson der Stadt sollte dort mal vorbeischauen." Sie will nicht, dass sich das Problem noch weiter verschärft. Schließlich hätten die Stadträte vor kurzem festgelegt, dass Rauchen auf Stollberger Spielplätzen verboten ist.

Tatsächlich wurde die Polizeiverordnung Ende August geändert, bestätigt Kersti Kaegebein, die Hauptamtsleiterin der Stadt. Die neue Regelung erlaubt es dem Ordnungsamt, verstärkt Kontrollen auf Spielplätzen vorzunehmen. Gültig ist sie aber erst ab der Veröffentlichung im Stadtanzeiger, voraussichtlich in der Ausgabe, die im September erscheint. Was den Spielplatz hinter dem Krankenhaus anbelangt, sagt sie: "Die Jugendlichen wurden von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes bereits belehrt, und der Spielplatz wurde in den Streifenplan mit aufgenommen."

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