Auerbach sagt ab

Weihnachtsmarkt ja oder nein - in Stollberg und Lugau wird weiter nachgedacht. Noch laufen Gespräche, etwa zur Nutzung des Thalheimer Modells.

Auerbach/Stollberg/Thalheim.

In der Gemeinde Auerbach wird es am 1. Advent keinen Weihnachtsmarkt geben. Das teilte Bürgermeister Horst Kretschmann mit. Im Zuge einer Beratung mit Gewerbetreibenden und Vereinsvorsitzenden sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine solche Veranstaltung unter den derzeitigen Bedingungen der Eindämmung der Corona-Pandemie nicht hilfreich sei. Falls sich zeitnah die Lage verbessern sollte, würde man neu nachdenken.

Für die Stadt Stollberg wiederum gibt es für den Weihnachtsmarkt am 2. Advent - Stand Donnerstag - weder eine klare Absage noch eine definitive Zusage. Laut Hauptamtsleiterin Kersti Kägebein habe es zwar am Dienstagabend eine diesbezügliche Beratung mit dem Gewerbeverein gegeben. Doch eine endgültige Entscheidung sei dabei nicht gefallen. Man wolle noch abwarten, die Lage weiter checken.

Für Lugau ist Bürgermeister Thomas Weikert auf der Suche nach einer Lösung. Wie er am Donnerstag mitteilte, könne er sich vorstellen, das Thalheimer Beispiel der Verkaufsnacht aufzugreifen. Dieses sieht dezentral positionierte Weihnachtsbuden kombiniert mit offenen Geschäften vor. "Da muss ich jetzt aber erst mit den Gewerbetreiben reden, ob die sich so was vorstellen können", so Weikert. (alu)

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