Autistin darf wieder mit Delfinen schwimmen

Familie aus Oelsnitz reist am Sonntag ins türkische Belek

Für Sie berichtet: Christoph Pengel

Nach dem Kampf folgt Entspannung: Monatelang haben sich Freunde und Verwandte von Lea Zirkel aufgerieben, um Geld für eine Delfin-Therapie zu sammeln. Am Sonntag ist es soweit. Die 15-jährige Autistin aus Oelsnitz reist ins türkische Belek, zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwester und ihrer Patentante Constanze Jugel.

Drei Wochen werden sie dort verbringen, erzählt Jugel. Lea kann mit Delfinen schwimmen, dazu kommen Physio- und Galileo-Therapie, bei der eine Vibrationsplatte eingesetzt wird um ihre Muskulatur zu stärken. Die 15-Jährige leidet nämlich auch unter dem sogenannten Charge-Syndrom. Dabei handelt es sich um einem genetischen Defekt mit Symptomen wie schwachem Muskeltonus, Minderwuchs, Herzfehler, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Verkrampfungen in den Händen, Gleichgewichtsstörungen und einer Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne.

Gesundheitlich sei Lea derzeit in relativ guter Verfassung, sagt Jugel. Allerdings habe sie zuletzt ungeduldig und aufgekratzt gewirkt. "Wir hoffen, dass sie wieder etwas runterkommt." Die Familie war schon fünf mal in Belek und will auch im nächsten Jahr wieder dorthin. Für Oktober sind bereits neue Aktionen geplant, um Geld für die Fahrt zu organisieren.

0Kommentare Kommentar schreiben