Bahnhof bleibt größtes Projekt

Auch 2019 soll ein Großteil der geplanten Investitionen in Lugau in die Sanierung und den Umbau des Gebäudes fließen. Wichtig: der Schuldenabbau.

Lugau.

Mit 2,21 Millionen Euro ist die Investition in den weiteren Umbau des Bahnhofsgebäudes zu einem Vereinsdomizil für den Ringerverein auch 2019 das größte Bauprojekt der Stadt. Das geht es aus dem Entwurf des Haushaltsplanes hervor, den Kämmerin Claudia Löffler auf der jüngsten Ratssitzung vorgestellt hat. Beschlossen werden soll die Haushaltssatzung am 7. Januar.

Insgesamt sollen 2019 knapp 4,7Millionen Euro investiert werden. Dies sowie der stetige Schuldenabbau und die 1,2 Millionen Euro, die die Stadt laut Plan am Jahresende auf dem Konto haben wird, sind für Bürgermeister Thomas Weikert (Linke) Kriterien für eine gute Finanzsituation. Konkret soll die Verschuldung von 4,09 Millionen Euro am Jahresanfang 2019 auf 3,4 Millionen Euro zum 31. Dezember sinken. Damit beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung am Jahresende 466,23 Euro. Ende 2022 weist der mittelfristige Finanzplan pro Kopf noch 349 Euro an Schulden aus.

Auch sind umfangreiche Maßnahmen an beiden Lugauer Schulen geplant. So soll die investive Schlüsselzuweisung von 66.000 Euro laut Löffler unter anderem in Instandhaltungsmaßnahmen an der Grundschule und die Erneuerung des Eingangsbereiches an der Oberschule fließen. 191.000Euro sind zudem für die weitere Sanierung der Turnhalle der Oberschule geplant und für 82.000Euro soll ein Parkplatz für die Grundschule gebaut werden.

Reichlich eine Million Euro sind laut Planentwurf für weitere Maßnahmen im Sanierungsgebiet "Grüne Stadtmitte" geplant. Größere Straßenbaumaßnahmen sind: Ausbau Jägerstraße für 421.000 Euro sowie Anlegen von Gehwegen am bereits sanierten Markt - für 97.000 Euro. Auch in die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr wird weiter investiert. So sollen 2019 zwei Mannschaftstransport- und ein Einsatzleitwagen angeschafft werden - Kosten insgesamt: 244.000 Euro.

Die Hebesätze für Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer sollen wie 2018 bleiben. Die Kämmerin rechnet mit 736.5000 Euro an Einnahmen aus der Grundsteuer A und B sowie mit 1,79 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahme.

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