Bahnhof Reitzenhain hat viele Geschichten zu erzählen

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Vor 145 Jahren wurde die Eisenbahnstrecke eingeweiht, in den folgenden Jahrzehnten ereignete sich vor allem an einem Knotenpunkt immer wieder Bemerkenswertes. Zeitzeugen erinnern sich.


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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Urlaub22
    17.07.2020

    Es ist eine menschliche Tragik, dass Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und andere ausländische Arbeitskräfte kurz vor der Befreiung durch Bombardements der Alliierten den Tod fanden. Dennoch nehme ich die Bezeichnung "Kriegstote" so nicht hin. Mittlerweile ist es üblich, der Opfer des schlimmen Weltkrieges ohne Unterscheidung von Tätern und Opfern zu gedenken, wohl wissend, daß inzwischen neben dem Begriff "Endphasenverbrechen" (beispielsweise für Todesmärsche) auch der des "Todesmarschverbrechen" (Begünstigung und Beteiligung Außenstehender) in der aktuellen Geschichtsschreibung "Einzug gehalten haben. Gerade die Untersuchungen von "Todesmarschverbrechen" begannen bereits schon vor dem 8.Mai 1945 und erfolgten unterschiedlich in den verschiedenen damaligen Besatzungszonen. Auf dem Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone lagen die Untersuchungen in der Zuständigkeit des Sowjetischen Militärtribunals, später der Abt. K 5 der Kriminalpolizei. Probleme bereitete immer wieder, dass die deutschen Ermittler auf Hinweise der lokalen Bevölkerung angewiesen waren. Deren eigene Rolle im Geschehen war schwer abzuschätzen. Schließlich waren die Opfer dank der NS Ideologie "Gemeinschaftsfremde".
    Vor allem in Sachsen ist dank der unermüdlichen Arbeit vieler Chronisten und dank des VVN BdA ein einzigartiger Quellbestand über diese schlimmen Vorgänge gerade in den letzten Wochen des Krieges entstanden und kann historisch korrekt erinnert und gedacht werden.
    Gerade, weil heutzutage "völkisches Denken" schon wieder als patriotisch propagiert wird.