Bauarbeiten am Kita-Anbau "Spatzennest" ruhen

Lieferprobleme bei Teilen für Giebel - Rat hebt zudem wegen zu hoher Kosten Ausschreibung für Türen auf

Niederwürschnitz.

An der Kindertagesstätte "Spatzennest" in Niederwürschnitz ruht zurzeit das Baugeschehen. Wie André Schnerrer von der Gemeindeverwaltung am Montagabend auf der Ratssitzung sagte, werden sicher noch zwei Wochen ins Land gehen, ehe am Anbau weitergebaut werden kann. Hintergrund sind Lieferschwierigkeiten bei Teilen, die für den Giebel benötigt werden. So lange diese nicht da seien, komme der Dachdecker nicht weiter. Die Fenster für den Anbau beispielsweise seien bereits angeliefert, aber deren Einbau sei wie auch der Innenausbau erst möglich, wenn das Dach auf dem Rohbau ist.

Eine eigentlich geplante Auftragsvergabe für das Los Innentüren/Trennwandanlage Toiletten konnte in diesen Tagen nicht beschlossen werden. Denn weil die infolge der Ausschreibung angebotene Auftragssumme mehr als das Doppelte der Kostenschätzung durch das zuständige Ingenieurbüro betrug, hat der Gemeinderat am Montag die Ausschreibung aufgehoben. Es habe sich um spezielle, hochwertige Türen gehandelt, die ausgeschrieben waren, sagte Schnerrer. Der Hersteller habe aber inzwischen die Kosten angezogen. Nun plane man eine beschränkte Ausschreibung, bei der man die Anforderungen an die Türen reduzieren will.

Mit dem insgesamt rund 990.000Euro teuren Kita-Anbau erhöht die Gemeinde die Kapazität der Einrichtung, um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und den Bedarf bei der Grundschulbetreuung erfüllen zu können. (vh)

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