Behörden-Hund beißt Mädchen ins Gesicht

Blutiger Vorfall im Einwohnermeldeamt Lugau: Die Eltern sind entsetzt, die dreijährige Frieda musste ins Krankenhaus und ist seitdem geschockt, dem Bürgermeister tut es sehr leid. Doch die Fragen, die die Ermittler beantworten müssen, sind: Was genau ist im Rathaus passiert - und wer ist schuld?

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66 Kommentare
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  • 8
    1
    paral
    15.10.2020

    Kurz und knapp, ein Tier hat nichts im Dienstzimmer zu suchen. Da steht sicher auch in irgendeiner Verwaltungsvorschrift und der Bürgermeister ist deshalb so schmallippig, weil die Stadt zahlen muss.

  • 5
    5
    Bertl
    14.10.2020

    Man ist hier natürlich hin und her gerissen, aber aus meiner Sicht liegt die Hauptschuld bei der Mutter des Kindes. Stichwort: Verletzung der Aufsichtspflicht. Was hat das Kind hinter dem Schreibtisch der Frau zu suchen? Wenn das Kind die Frage an die Mutter stellt: "darf ich den Hund streicheln?" Ist die einfachste Antwort ein klares "Nein". Und dass auch der BM von Lugau, Herr Weikert, hier angeblich wenig Interesse zeigt, befremdet mich, da ich Herrn Weikert nur als engagierten und verantwortungsbewussten Menschen kennengelernt habe. Man darf ehrlich gespannt sein, wie dieser bedauerlicher Vorgang sein Ende findet.

  • 14
    3
    Hinterfragt
    14.10.2020

    Zum Ersten ist es KEIN Behörden-Hund, es ist der Hund einer Mitarbeiterin!
    Ein Behörden-Hund wäre gegeben, wenn z.B. die Polizeibehörde einen für die Streifentätigkeit halten würde.

    Zum Zweiten hat der Hund nichts im Amtszimmer mit Publikumsverkehr zu suchen.

    Zum Dritten obliegt es dem Halter dafür zu sorgen, dass es keine "Vorfälle" gibt.

  • 13
    7
    harzruessler1911
    14.10.2020

    Was hat dort ein Hund zu suchen, damit müssen Kunden oder Eltern nun wirklich nicht rechnen, es sei denn es wäre ein Schild an der Tür angebracht gewesen.

    Ebenso sehe ich, dass der Vater mit dem Maulkorb recht hat. Dies wird z.B auch bei öffentlichen Verkehrsmitteln ( aus gutem Grund) so gehandhabt, zusätzlich müssen Fahrgäste diese an der kurzen Leine geführt werden. Andere Regeln gelten z.B. bei Blindenhunden und vergleichbar.
    Habe allerdings noch nicht gehört, dass z.B. ein Zug oder Busfahrer seinen Hund mit zur Arbeit bringt.
    Absicht wird auch keiner unterstellen, der Dame tut es sicher auch sehr leid, aber "grobe" Fahrlässigkeit.
    Sehr wahrscheinlich, sah der Hund das Büro sogar als sein Revier an.
    Da sich hier auch die Regressabteilung der Krankenkasse einschalten wird ( ausfüllen des Unfallbogens) darf man gespannt sein.
    Zum Anleinen gibt es zwei widersprüchliche Aussagen, zumindest kann man davon ausgehen, dass er sicher nicht an einer kurzen Leine war.

  • 16
    15
    andy1184
    14.10.2020

    @Conny
    Das sehe ich vollkommen anders.
    Der Mitarbeiterin hätte es nie gestattet werden dürfen ihren Hund mitzubringen.
    Des weiteren hat Sie dafür Sorge zu tragen, dass von dem Hund keine Gefahr ausgeht.

  • 32
    17
    Conny
    14.10.2020

    Ein angeleinter Hund, auf seinem Kissen HINTER dem Schreibtisch einer Mitarbeiterin - und da wird die Verantwortung für den Bissvorfall allen Ernstes der Behörde zugeschoben?
    Liebe Eltern, da sollte man sich aber mal zuerst an die eigene Nase fassen?
    Was hat eine Dreijährige denn überhaupt unbeaufsichtigt hinter dem Schreibtisch zu suchen?
    Und, zumal laut eigener Aussage selber Hundehalter, warum guckt man nicht drauf, dass nicht unbedarft angefasst wird?
    Natürlich ist es zu bedauern, was passiert ist.
    Aber das Abschieben der eigenen Verantwortung hilft sicher nicht.