Berlin befindet über Antrag für Hoheneck

Es geht um die Förderung der Ersteinrichtung der künftigenDauerausstellung

Stollberg.

Die Verantwortlichen der geplanten Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck müssen sich nun in Geduld üben. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat den Förderantrag für die Ersteinrichtung der Gedenkstätte fristgerecht bei der Beauftragten für Kultur und Medien in Berlin eingereicht. "Wir mussten noch einige kleine Nachforderungen erfüllen", sagt die Objektleiterin Bianca Eichhorn. "Ich rechne in etwa drei Monaten mit einer Entscheidung aus Berlin." Wann die Dauerausstellung für Besucher zugänglich sein wird, ist noch unklar.

Bis dahin arbeitet Eichhorn weiter an der Vernetzung der geplanten Gedenkstätte mit bereits bestehenden an anderen Orten. Priorisiert ist zudem der Aufbau einer eigenen Homepage. "Diese ist wichtig für die Frauen, die sich dort unabhängig über Aktivitäten zum ehemaligen Frauenzuchthaus Hoheneck informieren können", sagt Eichhorn. Aber auch für die Zusammenarbeit mit anderen Gedenkstätten sei ein solcher Internetauftritt wertvoll.

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