Bestellte FFP2-Masken noch nicht eingetroffen

Viele Erzgebirger sind am Dienstag vergeblich in die Apotheken gegangen

Aue/Stollberg.

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus will die Bundesregierung mehr als 27 Millionen Bundesbürger mit gut schützenden Mund-Nasen-Masken ausstatten. Menschen ab 60 oder mit Vorerkrankungen sollen jeweils 15 FFP2-Masken erhalten. Am gestrigen Dienstag begann die Aktion. Doch der Start war vielfach schwierig bis unmöglich.

"Für die Apotheken war diese Aktion zu kurzfristig, denn die bestellten FFP2-Masken waren noch gar nicht eingetroffen", sagte Antje Bertram von der Vogelbeer-Apotheke in Lauter. Obwohl das Gesetz erst am Dienstagnachmittag in Kraft trat, sollten die Apotheken die Masken früh verteilen. "Seit vergangener Woche haben uns bereits Anfragen erreicht. Doch erst seit Dienstag durften die Masken abgegeben werden", sagt die Apothekerin. Weil in ihrer Apotheke nur noch 100 Masken vorrätig waren, wurde entschieden, zumindest jedem eine Maske abzugeben. Nach zwei Stunden waren die Masken alle.

3000 Masken sind an die Kunden der Uranus Apotheke Stollberg verteilt worden. 13 Uhr war dann Schluss. Vor der Apotheke im Stadtzentrum hatten sich die Wartenden geduldig in eine Schlange eingereiht. "Wir sind für die FFP2-Masken in Vorleistung gegangen", sagt Inhaber Stefan Ontyd. Ein entsprechender Gesetzestext stehe noch aus. Er erwarte bis Donnerstag neue Lieferungen, bestellt habe er schon vergangene Woche. (tjm/ka)

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema FFP2-Masken lesen Sie auf Seite 5.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.