Besucheransturm bei Homewardfestival

Doppelt so viele Besucher wie im Vorjahr haben die Veranstalter begrüßt. Jetzt zogen sie Bilanz. Die fällt positiv aus, auch wenn es einen Engpass gab.

Niederwürschnitz.

Bestes Wetter, abwechslungsreiche Workshops und eine vielfältige Mischung verschiedener Musikstile lockten insgesamt 2000 Besucher zum Homewardfestival auf das Gelände der Alten Ziegelei in Niederwürschnitz: "Allein am Samstag kamen 1600 Leute. Davon waren viele Tagesbesucher, weshalb es tagsüber immer schön entspannt war und abends ordentlich was los", sagt Mitorganisatorin Stephanie Mittelbach.

Das ehrenamtlich organisierte christliche Festival, das in diesem Jahr zum zweiten Mal stattgefunden hat, baut auch auf die Unterstützung der Besucher. Neben dem Eintritt, der als Solibeitrag bezahlt wird (man gibt so viel, wie man kann und will), brauchte man in diesem Jahr auch Unterstützung bei der gastronomischen Versorgung: "Bereits am Freitag hatten die Besucher so viel gegessen, wie wir für das gesamte Wochenende eingeplant hatten", erzählt die 33-jährige Stephanie Mittelbach und fügt hinzu: "Die Gastro war völlig überfordert." Aber aus der Notlage wurde schnell ein Geschenk: Die Organisatoren starteten einen Aufruf, dass jeder, der einen Moment Zeit hat, sich bei der Küche melden und ein bisschen mithelfen kann. Vom Abwaschen bis zum Gemüse Schnippeln wurde nun alles gemeinsam gemacht: "Wir wollen ein Festival mit den Menschen und nicht im Sinne des klassischen Konsumdenkens", erklärt die Chemnitzerin.

Abgesehen vom Essen-Engpass, lief alles nach Plan. Die Security verzeichnete keine größeren Vorfälle und die achtsame Atmosphäre sowie das friedliche Miteinander des Vorjahres wurden fortgeführt. Auch von finanzieller Seite ist das Konzept erneut aufgegangen und es wurden schwarze Zahlen geschrieben. Welche Projekte oder Organisationen mit dem Gewinn unterstützt werden sollen, wird in den kommenden Wochen entschieden. Ob es 2019 erneut ein "Nachhausekommen" in die alte Ziegelei geben wird, steht auch noch nicht endgültig fest, wie Stephanie Mittelbach sagt.

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