Corona: Hilfe kommt bei Firmen an

Rund 50 Millionen sind in Erzgebirgskreis geflossen

Stollberg.

Knapp 50 Millionen an Corona-Hilfen sind bisher im Erzgebirgskreis angekommen. Das teilt Marco Wanderwitz (CDU) mit, Parlamentarischer Staatssekretär und Bundestagsabgeordneter der Region. "Der Bund leistet damit einen gewichtigen Beitrag, dass der heimische Wirtschaftsmotor auf Touren bleibt", sagt er. Die größte Summe - 38,6 Millionen Euro - sei als Unternehmerkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an 101 Unternehmer ausgeschüttet worden. Weitere neun Millionen Euro seien als KfW-Schnellkredit an 27 Firmen geflossen. Zudem seien 1,2 Millionen Euro als Gründerkredite genehmigt worden. Die KfW bringt zinsgünstige Finanzierungen aus, übernimmt dabei im Verhältnis zu der jeweiligen Hausbank überwiegend das Risiko. Daneben bringt das über die Sächsische Aufbaubank (SAB) abgewickelte Soforthilfeprogramm des Bundes für Klein- und Soloselbstständige der Monate März bis Mai und die ebenso abgewickelten Überbrückungshilfen des Bundes für Juni bis August Zuschüsse für verlorene Einnahmen. "Ich freue mich sehr, dass unsere Hilfen in der Breite und auch in unserer Heimat ankommen. Wir haben uns viel Mühe gegeben, sind an die Grenzen des Machbaren gegangen", so Wanderwitz: "Ich bin im engen Austausch mit den heimischen Kammern und Verbänden sowie vielen Unternehmerinnen und Unternehmern. Die Herausforderung ist groß. Aber Optimismus und Tatkraft sind stark." (bjost)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.