Das Dach der Trauerhalle wird gedeckt

Trotz Hitze liegen die Arbeiten auf dem Friedhof in Kirchberg im Plan. Auch weitere Hochwasserschäden im Lugauer Ortsteil können jetzt behoben werden.

Die in Bau befindliche neue Trauerhalle in Kirchberg.

Für Sie berichtet: Viola Gerhard

Die Arbeiten an der Trauerhalle von Kirchberg im Lugauer Ortsteil gehen planmäßig voran. Das sagte Lugaus Bauamtsleiter Jan Jacob am Montagabend vor dem Stadtrat. Aktuell kämen die Dachdecker zum Zuge, arbeiten allerdings wegen der Hitze nur vom sehr frühen Morgen bis mittags. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um einen Ersatzneubau. Der Abbruch der nicht mehr sanierungsfähigen alten Trauerhalle und der Neubau werden mit knapp 140.700Euro aus dem Dorfentwicklungsprogramm Leader bezuschusst.

Für zwei weitere Baumaßnahmen in den Ortsteilen Lugaus hat der Stadtrat die Bauleistungen vergeben. Die Hochwasserschäden am Bach im Bereich Dorfstraße 173 in Erlbach-Kirchberg wird demnach ein Gersdorfer Unternehmen beseitigen. Es hatte mit knapp 83.000Euro das wirtschaftlich günstigste Angebot vorgelegt. Jacob wies darauf hin, dass die dort befindliche sogenannte Heydelbrücke selbst nicht zum Projekt gehört, weil sie privat ist. Aber der Fuß der Flügelmauern werde gesichert, zudem gehe es um eine Sanierung der Böschungen. Wie groß die Angebotsspanne war, verdeutlichte der Bauamtsleiter, in dem er das teuerste nannte: rund 198.000 Euro.

Die Hochwasserschadensbeseitigung in der Oberlungwitzer Straße wie auch den Bau der Unteren Dorfstraße in Ursprung hat der Stadtrat an ein Unternehmen aus Alberoda vergeben. Kosten: knapp 276.000Euro brutto. An der Oberlungwitzer Straße geht es vor allem um die Ertüchtigung der Straßengräben und die Erneuerung der Entwässerungsleitung. Beim Straßenbau in der Unteren Dorfstraße werde unter anderem die Neigung derselben gedreht - sodass das Wasser bei Starkregen nicht von der Oberlungwitzer Straße auf die Häuser zufließt, sondern gegenüber in den Straßengraben.

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