Der Jordan braucht eine Kur

Der Jordan, das Wahrzeichen von Gornsdorf, steht nicht mehr an seinem angestammten Platz vor dem Rathaus. Die Figur, die noch vom Gornsdorfer Urgestein Walter Hunger persönlich geschnitzt wurde, befindet sich aktuell im Bauhof. "Das Holz ist durch das Wetter beschädigt," erläutert Marcel Kis vom Eigenbetrieb der Gemeinde. Überall auf der Figur sind daher Risse zu sehen - und das, obwohl der Jordan bereits unter einem Glasbau stand. Repariert werden soll er nun vom Eigenbetrieb mit Anweisungen von einem Fachmann, so Kis. "Das Ganze soll mit Epoxidharz erfolgen." Eine neue Figur schnitzen zu lassen, zieht die Gemeinde derzeit nicht in Betracht, eben weil diese noch von Walter Hunger stammt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sie später im Dorfgemeinschaftshaus einen Platz finden könnte. Das Standbild erinnert an die Gründung von Gornsdorf durch den Mönch Jordan mit etwa 15 Bauernfamilien in der Zeit um 1200. (kan)

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