Die Linke im Altkreis stellt sich neu auf

Barbara Drechsel gibt ihr Amt als Vorsitzende auf. Ein Duo möchte übernehmen - und will neue Akzente setzen.

Stollberg.

Bei der Partei Die Linke endet im Stollberger Raum am 5. September eine Episode. Dann wird die Vorsitzende Barbara Drechsel (67) ihren Posten abgeben. Für die Nachfolge steht ein Duo bereit, das sich im Auerbacher Stift wählen lassen möchte: Karoline Loth (29) und Mirko Hohenhausen (50).

Die Thalheimerin arbeitet als Mitarbeiterin der Gruppe der sächsischen Bundestagsabgeordneten der Linken und sitzt im Thalheimer Rat sowie im Kreistag. Mirko Hohenhausen ist Stollberger Ratsherr und Elektronikfacharbeiter.

Barbara Drechsel hat vor vier Jahren den neu geschaffenen großen Ortsverband, der die Orte des Altkreises Stollberg ohne Zwönitz umfasst, mit aufgebaut. "Wir sind als Team zusammengewachsen", freut sie sich. Das Kandidaten-Duo möchte nun - im Falle eines Wahlsieges - neue Akzente setzen. "Wir wollen Einfluss- und Beteiligungsmöglichkeiten ausbauen", sagt Mirko Hohenhausen. Zudem seien es diverse Themenfelder wert, intensiver beackert zu werden: Mobilität oder Ökologie beispielsweise. "Außerdem wollen wir eine Gesellschaftsvision diskutieren", ergänzt Hohenhausen. Dabei könne es unter anderem über gute Arbeitsbedingungen und Felder, wie Automatisierung und Künstliche Intelligenz, gehen.

Neben der Wahl zur Besetzung des Vorsitzendenposten werden auch der gesamte Vorstand turnusmäßig neu gewählt und Delegierte für den Kreisparteitag gewählt.

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