Die Maus reist durchs Erzgebirge

Bekannte ARD-Kindersendung wird noch einmal gezeigt

Oberwiesenthal/Cranzahl.

Sie ist seit dem 7. März 1971 nicht mehr aus dem Sonntagsprogramm der ARD wegzudenken: "Die Sendung mit der Maus". Und vor einigen Jahren bereits hat es Maus und Elefant sogar ins Erzgebirge verschlagen - zusammen mit Armin Maiwald, dem langjährigen Moderator der Sendung.

Damals war er auf dem Wanderweg der Deutschen Einheit von West nach Ost unterwegs, der ihn unter anderem nach Oberwiesenthal führte. Vom dortigen Bahnhof aus ist Armin Maiwald damals als Lokführer der Fichtelbergbahn nach Cranzahl gefahren. Von dort aus ging es nach Annaberg-Buchholz, wo unter anderem dem großen Rechenmeister Adam Ries nachgespürt wurde. Schießlich führte der Weg entlang der alten Silberstraße nach Sayda, wo Maiwald nicht nur auf die alte Salzstraße trifft, sondern unter anderem auch die Verdichterstation besucht, die zu einer Pipeline gehört, in der Gas von Sibirien nach Westeuropa transportiert wird.

Den in diesem Jahr anstehenden 30. Jahrestag der Wiedervereinigung nehmen die Verantwortlichen nun zum Anlass, um Armins Deutschlandreise von damals noch einmal auszustrahlen. Und so berichtet "Die Sendung mit der Maus" am Sonntag noch einmal aus dem Erzgebirge: ab 9.30 Uhr zunächst im Ersten und ab 11.30 Uhr dann auf dem Kinderkanal. (af)

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