Ehrungen per Satzung geregelt

Erstmals hat Lugau in diesem Jahr verdiente Bürger ausgezeichnet. Nun hat die Stadt auch geregelt, wie dabei künftig zu verfahren ist.

Lugau.

Die Stadt Lugau hat in diesem Jahr erstmals verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger mit Auszeichnungen geehrt und zur Beratung über vorgeschlagene Personen einen Arbeitskreis gegründet, in dem alle Fraktionen des Stadtrates vertreten sind. Um die Vorgehensweise bei künftigen Ehrungen - Eintragung ins Ehrenbuch, Verleihung der Lugauer Ehrenmedaille oder Verleihung des Ehrenbürgerrechts - zu regeln, hat dieser Arbeitskreis eine Satzung ausgearbeitet, die jetzt einstimmig vom Stadtrat angenommen wurde.

Die Satzung regelt beispielsweise, welche Voraussetzungen bestehen müssen, um zum Ehrenbürger der Stadt - die höchste Form der möglichen Ehrungen - ernannt zu werden. So muss sich die betreffende Person weit über das besondere Maß verdientgemacht haben und Bürger der Stadt sein. Zudem kann das Ehrenbürgerrecht nur lebenden Personen verliehen werden. Demgegenüber können ins Ehrenbuch der Stadt auch bereits verstorbene Persönlichkeiten eingetragen werden. Lediglich eine Person pro Jahr kann laut Satzung mit der Lugauer Ehrenmedaille bedacht werden.

2019 wurde Klaus Tischendorf mit dieser Ehrung bedacht, für sein Engagement im Stadtrat, in dem er von 1994 bis zu seinem Wegzug 2018 tätig war. Zugleich wurde er ins Ehrenbuch der Stadt Lugau eingetragen.

In diesem Jahr wurden neben Klaus Tischendorf auch folgende bereits verstorbene Personen mit einem Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt geehrt: der frühere Stadtrat Frank Pohler, der langjährige Feuerwehrchef Karl Franke, der Künstler und DenkmalschutzSachverständige Klaus Hirsch, Rolf Markert als langjähriges sachkundiges Ausschussmitglied sowie Hans-Gerolf Ebert, von 1990 bis 1992 Bürgermeister von Erlbach-Kirchberg.

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