Ende August soll das Blockhaus stehen

Die Hundesportler mussten lange auf ihr neues Vereinsheim warten. Nun bekommen sie nicht nur ein schickes Domizil, auch die Versorgung mit Strom und Wasser wird sicherer.

Hohndorf.

Rund 200.000 Euro lässt sich die Gemeinde Hohndorf das neue Domizil der Hundesportler kosten. Die reinen Baukosten betragen knapp 175.000 Euro, der Rest sind Planungsleistungen. Über das Dorfentwicklungsprogramm Leader wurde für das Projekt eine Förderung über reichlich 125.000 Euro bewilligt.

Während ein Großteil der vorbereitenden Arbeiten bereits abgeschlossen ist, heißt es noch ein wenig Warten auf das neuen Vereinsheim. Bei diesem handelt es sich um ein Blockhaus. "Das wird komplett geliefert", erklärt Bauamtsmitarbeiter Andy Heinrich. Wahrscheinlich Ende August. "Die Zuwegungen sind fertig, die Zuleitungen auch, der Untergrund ist vorbereitet", erklärt Heinrich. In der vergangenen Woche haben auch die Pflasterarbeiten um das Haus herum begonnen. Wenn das Blockhaus aufgebaut ist, stehen dann nur noch die Installationsarbeiten im Inneren an, ergänzt der Bauamtsmitarbeiter.

Für die Hundesportvereinsmitglieder um den Vorsitzenden Peter Wüstner geht dann ein langes Warten zu Ende. Denn ein neues Domizil steht schon eine Weile auf der Agenda des Hohndorfer Vereins, der 1980 gegründet wurde und aktuell 21 Mitglieder zählt. Denn bislang haben die Hundesportler einen alten Bauwagen genutzt, an den im Laufe der Jahre immer wieder Anbauten erfolgten. Teilweise war auch Asbest verbaut worden. Ein Ersatz wurde immer dringender, wie Wüstner sagt. "An dem alten Bauwagen war alles marode, es hat auch schon reingeregnet", erklärt er. Darum sei das neue Haus sehr wichtig. Aber nicht nur auf das Haus freut sich Wüstner. "Ein großer Vorteil ist auch, dass wir jetzt auch eine Wasserleitung bekommen haben", erklärt er. Denn bisher nutzte man dafür einen mittlerweile maroden Schlauch. Mit der neuen Elektrik gehöre künftig auch das Problem, dass ständig eine Sicherung rausfliegt, der Vergangenheit an. Und, betont der Vereinschef, auch eine neue Platzbeleuchtung gehöre zum Projekt.

Die Mitglieder des Vereins kommen bei weitem nicht nur aus Hohndorf, erklärt Peter Wüstner, der selbst in Neuwürschnitz wohnt. Man habe auch Hundefreunde beispielsweise aus Oelsnitz, Rödlitz und Heinrichsort im Verein. Gern könnten am Verein Interessierte auf dem Platz auf der Breitscheidhalde - der Weg ist von der Rudolf-Breitscheid-Straße aus ausgeschildert - vorbeischauen. Dort treffe man sich jeden Mittwoch ab 17 Uhr und sonntags ab 10 Uhr.

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