Erwartungen an neues Programm

Ehrenfriedersdorf steckt Gebietskulisse neu ab

Ehrenfriedersdorf.

Seit Jahren gehört Ehrenfriedersdorf zu den Städten, die über das Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" Fördermittel für beispielsweise Gebäudesanierungen erhalten. 2020 läuft für die Bergstadt das Programm allerdings aus. Daher bemüht sich die Verwaltung, in ein anderes Städtebauprogramm zu kommen. Es heißt "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren". Um in das Förderprogramm zu kommen, musste Ehrenfriedersdorf ein Gebiet festlegen, auf das sich die Maßnahmen konzentrieren sollen. Prinzipiell umfasst die geplante Gebietskulisse den Stadtkern. Im Unterschied zum aktuellen Fördergebiet des "Städtebaulichen Denkmalschutzes" konnte das Areal allerdings in Richtung Süden und Norden erweitert werden, erklärte Bauamtsleiter Jens Reuther. Damit wären auch wichtige Gebäude und Einrichtungen wie die Burg, das Greifensteinstadion, die alte Turnhalle und das Haus des Gastes inbegriffen.

Noch im Dezember 2018 wurde der Antrag mit der entsprechenden Gebietskulisse, die eine Fläche von knapp 38 Hektar umfasst, eingereicht. Laut Jens Reuther gebe es auch gute Chancen, in das Programm aufgenommen zu werden. Mehrere Millionen Euro könnten dann als Fördermittel in die Stadt fließen, auch Privatpersonen würden davon profitieren.

Vorteil von "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" sei unter anderem, dass das Programm weiter gefasst ist. Laut Bürgermeisterin Silke Franzl geht es um die Funktionalität von Städten, dazu gehöre auch Handel, Sport und das gesellschaftliche Miteinander. Die möglichen Förderquoten liegen bei 66 Prozent. Stehen kommunale Gebäude im Mittelpunkt, die von der Allgemeinheit genutzt werden, können es auch 75 Prozent sein. (aed)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...