Erzgebirger führt Bundesverband

Markersbacher steht Vertretung für Schwerhörige vor

Markersbach.

Matthias Müller aus Markersbach ist der neue Präsident des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB). Während der Bundesversammlung in Hamburg war ein neuer Vorstand gewählt worden, nachdem der Saarländer Harald Seidler sowie seine Stellvertreter nicht mehr kandidierten. In einer Kampfabstimmung zum Präsidenten setzte sich Müller durch, erhielt zwei Drittel der Stimmen. Er ist seit 20Jahren im DSB aktiv und leitete seit zehn Jahren den Länderrat, in dem sich die Landesverbände in der Schwerhörigen- und Ertaubtenarbeit zusammengeschlossen haben. Im Westerzgebirge hatte Müller unter anderem als Geschäftsführer der Hephatha gGmbH gewirkt, die ab 2007 das frühere Kneippsanatorium in Antonshöhe zum modernen Pflegeheim umbaute, aber im August 2010 Insolvenz anmelden musste. Der langjährige Vorsitzende des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten gründete die Hör-, Beratungs- und Informationszentrale Sachsen und leitet heute im Landesverband die Stelle, die unabhängige Teilhabe-Beratung anbietet. (stl)

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