Fast ein Viertel der neuen Jobs befristet

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Erzgebirge.

Fast ein Viertel der Neueinstellungen im Erzgebirgskreis sind zuletzt mit einem befristeten Arbeitsvertrag erfolgt. Das teilt die IG Bau mit Verweis auf eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung mit. Von rund 3800 Arbeitsverträgen, die im zweiten Quartal 2020 im Landkreis neu abgeschlossen worden sind, seien etwa 910 befristet gewesen. "Die Zahlen zeigen, dass auf dem heimischen Arbeitsmarkt etwas aus dem Ruder gelaufen ist. In der Corona-Krise können Befristungen für die Betroffenen leicht zur Falle werden, wenn Unternehmen solche Stellen nicht mehr verlängern", sagt Andreas Herrmann, Bezirksvorsitzender der IG Bau Südwestsachsen. Junge Beschäftigte seien besonders häufig betroffen. Nach Angaben des WSI seien im zweiten Quartal 2020 im bundesweiten Schnitt gut 39 Prozent aller Neueinstellungen befristet gewesen. (aho)

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