Feuerwehr hält Mitgliederzahl stabil

Das konnte der Burkhardtsdorfer Wehrleiter auf der Jahreshauptversammlung verkünden. Jörg Spiller betonte aber auch, dass die Kameraden immer älter werden.

Burkhardtsdorf.

Die Kameraden in Burkhardtsdorf und dessen Ortsteilen haben im vergangenen Jahr 2966 Ausbildungsstunden in den Feuerwehren, 1016 Stunden bei der Kreisausbildung und 304 Stunden an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Damit hat jeder von ihnen 2019 durchschnittlich 44,64 Ausbildungsstunden geleistet. Diese Zahlen nannte Wehrleiter Jörg Spiller am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde. Weil sich je ein Kamerad an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen zum Gruppen- beziehungsweise Zugführer hat ausbilden lassen, habe sich auch die Situation bei den Führungskräften verbessert werden, sagte er.

Die Mitgliederzahlen habe man stabil halten können, aktuell zähle man 95 Feuerwehrleute - 2018 waren es 96. Davon gehören 35 zur Burkhardtsdorfer, 24 zur Eibenberger, 21 zur Kemtauer und 15 zur Meinersdorfer Wehr. Diese Zahlen sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man einen Stamm "an älter werdenden Mitgliedern" habe. Bemerkbar mache sich dies beispielsweise bei den Kameraden, die ihre Tauglichkeit für den Atemschutz nachweisen müssen. "Von 51 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern erfüllen lediglich 33 die entsprechende Tauglichkeit, sagte er. 2019 absolvierten die Wehren insgesamt 38 Einsätze, wobei es sich zumeist um Brandeinsätze (17) und technische Hilfeleistungen (15) handelte. Mit 19 Einsätzen wurden die meisten von der Burkhardtsdorfer Wehr geleistet, Eibenberg und Meinersdorf kamen auf je sieben, Kemtau auf fünf.

Bei den Jugendwehren hat es einen leichten Rückgang durch Übernahme von Mitgliedern in die aktive Truppe gegeben. Insgesamt zählt sie 21 Mädchen und Jungen.

Auf der Tagesordnung stand auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Neben fünf Kameraden, die seit zehn Jahren dabei sein, gibt es auch vier, die 40 Jahre Zugehörigkeit und mehr nachzuweisen haben: Ralf Uhlig 40, Jürgen Mai 50, Frank Schote 60 sowie Karl Eißmann sogar 70 Jahre. Weil Letzterer die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen konnte, wird sie ihm später überbracht. Am 1. Dezember 1949 trat der gebürtige Eibenstöcker 18-jährig der Feuerwehr Eibenberg bei.

Wehrleiter Jörg Spiller dankte allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. "Die Feuerwehr wird immer Menschen wie euch brauchen, die diese Organisation mit Leben erfüllen und im Ernstfall für die Gesellschaft da sind."

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