Firma Wesko vergrößert sich deutlich

Die Bauarbeiten sind fast beendet: Voraussichtlich ab Oktober nutzt das Unternehmen Wesko im Stollberger Gewerbegebiet die neu gebaute, zweite Werkhalle (rechts). Mit der vergrößert sich die Fläche der Firma um 80 Prozent, sagt Geschäftsführer Michael Wiesehütter. Wesko ist mit 120 Mitarbeitern in den Bereichen Prüftechnik, Spritzguss und Werkzeugbau tätig und schloss das Jahr 2019 mit einem Umsatz von 13,5 Millionen Euro ab. 25 Prozent der Produkte, die auch bei der E-Mobilität zum Einsatz kommen, gehen in den Export. Für dieses Jahr rechnet Wiesehütter aufgrund der aktuellen Situation mit einem spürbaren Umsatzrückgang: "Der sich aber unterschiedlich auswirkt. In der Prüftechnik merken wir kaum etwas davon, die Serienproduktion im Spritzguss zeichnet eins zu eins die Konjunktur nach. Im Werkzeugbau arbeiten wir unseren großen Auftragsbestand ab, merken aber jetzt schon, dass der Nachschub stockt, weil die Zurückhaltung bei den Investitionen groß ist." (kan)

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.