Geselligkeit in kleiner Gasse

Das Färberstraßenfest in Thum ist längst kein Geheimtipp mehr. Ein Zwönitzer hat nun ein Maskottchen erschaffen.

THUM/Zwönitz.

Bei solch einem einzigartigen Fest sollen angeblich sogar die Hähne lauter spektakeln. Jedenfalls begann das Thumer Färberstraßenfest am Samstag wieder mit einem zünftigen Hähnewettkrähen des Kleintierzüchtervereins. Und mit 52 Gockeln war der Wettbewerb einer der größten seiner Art in der Region. Gewonnen hat die ganze Kräherei ein Herolder Gockel aus der Zucht von Reinhard Volkmann. Das Tier meldete sich gleich 110 Mal zu Wort. Die Jury hatten die Mitstreiter der Thumer Jugendfeuerwehr gebildet, die sich wie viele andere Leute und Vereine ins "klennste Volksfast'l im Arzgebirg" einbrachte. Diese Bezeichnung mag freilich nur noch für das Areal, auf dem das Fest stattfindet zutreffen. Die Gäste kommen inzwischen aus dem ganzen Erzgebirge.

Den ganzen Tag über konnten sie den Zwönitzer Holzbildhauer Frank Salzer dabei beobachten, wie er mit der Kettensäge eine Fichte bearbeitete. Daraus wurde am Ende das Färberstraßenmaskottchen samt Bank. Kurzfristig hatten die Veranstalter entschieden, das Kunstwerk doch nicht zu versteigern. "Es findet keinen besseren Platz als hier an der Färberstraße", sagte Mitorganisator Matthias Metzler, der erneut steigende Besucherzahlen vernahm. Und er freute sich zudem, dass über 40 Helfer das Spektakel absichern und auch die Stadt samt Bauhof die Angelegenheit unterstützt.

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