Gewerkschaft kritisiert Baupolitik

Stollberg.

Im vergangenen Jahr wurden im Erzgebirgskreis insgesamt 625 Wohnungen gebaut - darunter 359 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Das meldet die Gewerkschaft IG Bau unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Das seien 29 Prozent mehr als im Jahr davor. Dabei investierten Bauherren 84 Millionen Euro, wie die Industriegewerkschaft weiter mitteilt. Sie sieht jedoch noch "deutlich Luft nach oben"; entscheidend sei, was gebaut werde. "Die Wohnungen müssen zum Portemonnaie und zur Lohntüte der Menschen passen. Es kommt darauf an, vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen zu bauen", fordert Bezirksvorsitzender Andreas Herrmann. Die Gewerkschaft fordert dafür etwa bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten im Mietwohnungssegment sowie eine kontinuierliche Förderung des sozialen Wohnungsbaus. (urm)

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