Grundschule Jahnsdorf - viel Arbeit und Regress

Die Heizungen sind erneuert, Maler- und Parkettarbeiten erledigt. Es geht voran an der Einrichtung - aber der Bolzplatz ist ein Sorgenkind.

Jahnsdorf.

Die Bauarbeiten am Altbau der Grundschule in Jahnsdorf sind bis auf Restleistungen fertig. So wurden die Heizungen erneuert, Maler- und Parkettarbeiten durchgeführt und Deckendurchführungen - eine Auflage des Brandschutzes - vollzogen. Das sagte Jahnsdorfs Bürgermeister Albrecht Spindler während der jüngsten Gemeinderatssitzungen.

Er verwies darauf, dass noch Restleistungen als Regressarbeiten ausstünden. So sei in einigen Zimmern das Parkett nicht "zu unserer Zufriedenheit" erfolgt, dies müsse nachgearbeitet werden. "Zudem müssen die Geländer neu gestrichen werden, hier platzt die Farbe wieder ab", so der Bürgermeister.

Generell sei die Grundschule aber in guter Verfassung, hatte Spindler bereits im Juli geäußert. Zusammen mit dem Bolzplatz würden an der Einrichtung dort in diesem Jahr etwa 346.000 Euro investiert werden. Aus einem 200 Millionen Euro großen Fonds des Freistaates, der vor zwei Monaten geöffnet wurde und für Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellt, sind zudem 120.000 Euro angemeldet. Das Geld soll in Parkplatz und Spielfläche an der Grundschule fließen. Ein Sorgenkind ist aber der Bolzplatz an der Schule. Hier gibt es Mehrkosten und einen damit verbundenen Bauverzug zu verkraften. Über Details machte Spindler in der Gemeinderatssitzung keine Angaben. Hintergrund aber ist: Die unter dem Bolzplatz befindliche Verrohrung des Dorfbaches muss umfangreicher repariert werden als vorgesehen. Erst waren zehn Meter Rohre angedacht, nun sind 36 Meter betroffen.

Erst kürzlich stand die Grundschule noch aus anderer Sicht im Fokus. Es ging um den Namen der Einrichtung: Schülerrat und Schulkonferenz sprachen sich mit deutlicher Mehrheit für den Namen "Tintenfass" aus. Doch der Gemeinderat hatte sich erst im April - wenn auch mit knapper Abstimmung - gegen den Namen ausgesprochen. Er habe keinen wirklichen Bezug zum Ort. Doch schließlich gab die Gemeinde nach.

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