Handtücher auf einem Herd brennen

Im Lehrschwimmbecken von Oelsnitz hat es gebrannt. Den Feuerwehrleuten macht die Hitze doppelt zu schaffen.

Beim Brand in der Lehrschwimmhalle in Oelsnitz waren mehr als 25 Feuerwehrleute im Einsatz.

Für Sie berichtet: Kathrin Neumann

Zu einem Brand im Gebäude des Lehrschwimmbeckens in Oelsnitz sind am späten Mittwochnachmittag mehr als 25 Feuerwehrleute ausgerückt. Wie die Oelsnitzer Wehrleiterin Marleen Clauß gestern sagte, haben in der Teeküche im ersten Obergeschoss des Gebäudes auf dem Herd gelagerte Gegenstände gebrannt. Es soll sich um Handtücher gehandelt haben.

Der Alarm ging kurz nach 16.30 Uhr bei der Feuerwehr ein. Daraufhin rückten Oelsnitz, Lugau und Neuwürschnitz aus. Gemeldet hatte das Feuer der Objektverantwortliche für das Gebäude, der laut Clauß den Brand bereits mit einem Pulverlöscher bekämpft hatte. "Wir hatten dann nur noch die Nachkontrolle und Rest-Ablöschung zu erledigen", so Clauß. In dem Gebäude hinter dem Oelsnitzer Bergbaumuseum ist neben dem Lehrschwimmbecken auch das Ganztagesangebot der Turley-Oberschule untergebracht. Kinder hätten sich zu dem Zeitpunkt keine im Haus befunden. Personen kamen daher nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 300 Euro geschätzt. Sie ermittelt zu den Umständen.

In diesen Zeiten der Hitze und Trockenheit sind die Feuerwehren ohnehin in erhöhter Alarmbereitschaft. "Man merkt jeden Tag eine gewisse Anspannung", räumt Clauß ein. Laut einer Mitteilung des Deutschen Feuerwehrverbands hätten die Regenfälle von Mittwoch nur wenig an der Waldbrandgefahr geändert. "Der Platzregen sickert nicht richtig ein, fließt an der Oberfläche praktisch ab", so Clauß. Neben der Gefahr macht die Wärme den Feuerwehrleuten auch bei den Einsätzen zu schaffen, wie beim Einsatz am Lehrschwimmbecken deutlich wurde: "Wir haben wirklich nicht viel gemacht. Aber man schwitzt quasi schon vom Dastehen."

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