Hedwig-Schacht wird gesichert

Oelsnitz.

Das Sächsische Oberbergamt (OBA) hat in der Region mit einer weiteren Altbergbausanierung begonnen: die langzeitsichere Verwahrung des Hedwig-Schachtes in Oelsnitz. Die Sanierung ist laut Oberberghauptmann Bernhard Cramer, Pressesprecher des OBA, notwendig, weil es Schäden durch Gebirgsdruck, Schachtbrüche bei Verfüllarbeiten und nachweislich dokumentierte Sackungen gibt. Letztere seien unmittelbar nach der Verfüllung im Jahr 1968 sowie 1994 aufgetreten. Der von 1857 bis 1861 geteufte und 1915 nachgeteufte Hedwig-Schacht - 1949 wurde er in Albert-Jacob-Schacht I umbenannt - sei 755 Meter tief gewesen. Der mehrfach teilverfüllte Schacht wurde 1968 nach seiner Stilllegung vollständig mit Haldenmassen verfüllt, 1973 erhielt er eine Abdeckplatte. Ziel sei es, den alten und unsicher verfüllten Schacht bis April 2021 zu verwahren und dadurch seine Standsicherheit langfristig zu gewährleisten, so Cramer. Die EU und der Freistaat Sachsen finanzieren das 2,9-Millionen-Projekt. (vh)

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