Heizkraftwerk - Quecksilberausstoß unter Grenzwerten

Chemnitz.

Die im August im Heizkraftwerk im Chemnitzer Stadtteil Furth eingebauten neuen Filter zur Rauchgasreinigung zeigen Wirkung. Laut Betreiber, dem Energieversorger Eins, wird der Quecksilberausstoß durch die Filter um 70Prozent reduziert. Damit unterschreite der Versorger schon jetzt die Grenzwerte, die ab Januar gelten. Die Filter basieren auf einer Technologie, die für die Abscheidung von Schwefeldioxid sowie Quecksilber aus industriellen Abgasen sorgt. Die Wärmeversorgung in Chemnitz wird noch zu großen Teilen durch Braunkohle-Verfeuerung gesichert. Bei dieser Art der Wärmegewinnung wird Quecksilber freigesetzt, das abgeschieden werden muss. Der Energieversorger Eins investierte in die neue Technologie mehr als fünf Millionen Euro.gp

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