Hoffen auf Hauptamtlichkeit

Die Gornsdorfer wählen im nächsten Jahr ihren Bürgermeister neu. Ob die Amtsinhaberin wieder antritt, macht sie von einem Umstand abhängig.

Burkhardtsdorf/Gornsdorf.

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin von Gornsdorf, Andrea Arnold, kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob sie zur Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr wieder antritt. "Diesen Job im Ehrenamt neben einem Fulltime-Job zu machen, ist eine ziemliche Belastung. Ich kann immer nur an einer Stelle 100 Prozent geben", sagt Arnold, die hauptberuflich im Burkhardtsdorfer Rathaus den Fachbereich Bürgerservice leitet.

Sie betont, sowohl ihre Arbeit als Fachbereichsleiterin als auch als ehrenamtliche Bürgermeisterin gern zu machen. "Wenn es bis zum Zeitpunkt der Wahl in Gornsdorf durch den Freistaat umgesetzt ist, dass solche Bürgermeister wie ich das im Hauptamt machen können, dann trete ich wieder an. Wenn es ein Ehrenamt bleibt, dann wohl eher nicht. Ich hoffe deshalb auf die Hauptamtlichkeit." Arnolds Amtszeit endet am 30. Oktober 2020. Als Termin für die Wahl ist der 6. September im Gespräch. "Beschlossen ist das noch nicht, aber es ist die Empfehlung des Landratsamtes."

Fest steht für sie aber, dass sie nicht für das Amt des Bürgermeisters in Burkhardtsdorf kandidieren wird. Das erklärte die 46-Jährige, die Mitglied der CDU ist, auf Nachfrage. "Ich habe in Gornsdorf eine Verantwortung, die ich erfülle." In Burkhardtsdorf wird im Frühjahr ein neuer Bürgermeister gewählt, die Verwaltung hat dafür den 15. März vorgeschlagen. Amtsinhaber Thomas Probst (CDU) tritt nicht wieder an. Die Partei in Burkhardtsdorf berät sich am heutigen Donnerstag zu ihrem Kandidaten für diese Wahl.

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