Idee von der Onlineprobe noch in den Anfängen

Stollberger Gymnasialchor hofft auf eine Festwoche im nächsten Jahr

Stollberg.

Die Choristen des Stollberger Carl-von-Bach-Gymnasiums planten für dieses Jahr nicht nur die Teilnahme am Deutschen Chorfest in Leipzig, sondern sie wollten auch das 70-jährige Jubiläum des Ensembles gebührend feiern. Doch Corona machte den rund 80 Schülerinnen und Schülern sowie der Chorleiterin Kathrin Lorenz-Schreier und der Organisatorin Ramona Marschner einen Strich durch die Rechnung. Neben dem Chorlager im Herbst und dem jährlichen Weihnachtskonzert am dritten Advent in der Stollberger Jakobikirche mussten auch der gemeinsame Auftritt mit dem Lichtersteiner Blasorchester und das Wiedersehenstreffen der ehemaligen Choristen Ende Dezember abgesagt werden.

"Wir sind alle sehr traurig gestimmt. Die Choristen haben sich schließlich lange auf ihre Auftritte vorbereitet", so Ramona Marschner. Doch Chorproben dürfen nicht stattfinden. Stattdessen gibt's Liedtexte zum Üben mit nach Hause. "Mit der Motivation ist das allerdings oft schwierig", sagt die Organisatorin. Ideen, um die Proben auf andere Art und Weise und vor allem mit genügend Abstand zu gestalten, stecken noch in den Kinderschuhen: Vorstellbar wäre zum Beispiel, online Teilproben durchzuführen. "Doch noch mangelt es an der Technik", sagt Ramona Marschner. Wie es im nächsten Jahr für das Ensemble weitergeht, sei zurzeit noch unklar: Die Priorität werde auf dem Jubiläum und der dafür geplanten Festwoche liegen. Und auch fürs Deutsche Chorfest gibt es im Mai 2022 einen neuen Termin. Ramona Marschner bleibt optimistisch: "Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern nach vorne schauen". (heng)

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