Ins Freiluft-Wohnzimmer zieht Leben ein

Die Planungsphase für die Zweitauflage des Homeward-Festivals in der Alten Ziegelei neigt sich dem Ende. Jetzt geht es an die Deko.

Niederwürschnitz.

Der Regen trommelt auf das Dach der kleinen Bühne, welche bereits auf dem Ziegeleigelände in Niederwürschnitz steht. Auf ihr spielen zwar noch keine Bands, aber dafür sitzen knapp ein Dutzend Festivalplaner darauf und besprechen den letzten Feinschliff für das diesjährige Homeward-Festival: "Im Großen und Ganzen sind die meisten Planungsbereiche bereits abgehakt, es fehlen nur noch Kleinigkeiten", so der 33-jährige Sebastian Franke, der aktiv an der Planung beteiligt ist. Nicht nur die Planung der Finanzen und die Organisation der Sanitäranlagen sind bereits geklärt, sondern auch die diesjährigen Workshops stehen fest: Von Siebdruck über Crossfit bis hin zu Beziehungsratgebern ist wieder für jeden was dabei.

Allgemein wird am Konzept des Vorjahres festgehalten: "Es hat alles gut funktioniert. Das schlimmste was geklaut wurde, war ein Scheinwerfer, sonst lief auch in Sachen Security alles glatt", erzählt Sebastian Franke. Ungefähr 50 ehrenamtliche Security-Mitarbeiter werden auch in diesem Jahr wieder für die allgemeine Sicherheit sorgen und den Festivalbesuchern vom 12. bis 15. Juli zur Seite stehen.

Mehr als 1000 Besucher konnte das Festival bei der Erstauflage im vergangenen Jahr verbuchen. Und obwohl jeder mit einem Solibeitrag nur so viel Eintritt zahlt, wie er will und kann, ist auch in Sachen Finanzen alles aufgegangen: "Dank ganz vieler toller Menschen sowie großzügiger Firmen und Vereine hatten wir am Ende sogar ein kleines Plus, was wir dann gespendet haben", erzählt Stephanie Mittelbach, die bereits im letzten Jahr an der Planung beteiligt war, und fügt hinzu: "Das ist der Wahnsinn und wir hoffen natürlich, dass es dieses Jahr genauso gut funktioniert und die Leute unser kleines Festival unterstützenswert finden".

In Sachen Musik sind neben bekannten Bands wie "The Lateriser" aus Neuoelsnitz, die mit Rock 'n' Roll für Stimmung sorgen, auch einige Newcomer aus den Musikgenres Rock, Indie, Funk, Hip Hop, Jazz und Tekk vertreten.

Wem nicht nach feiern, sondern eher nach schlendern, schmökern, schlemmen oder entspannen zu Mute ist, kann dies unter anderem im Wohnzimmer des Festivals tun: "Wir freuen uns einfach auf eine entspannte Zeit mit alten und neuen Freunden. Wie als würde man nach Hause kommen", so Stephanie Mittelbach. Das Festival ist nach wie vor vom christlichen Glauben geleitet, allerdings ist auch jeder Willkommen der einfach gute Musik, leckeres Essen und nette Gespräche mit lockeren Leuten sucht.

Obwohl die meisten Sachen bereits fertig sind, ist eine Gruppe der rund 30 ehrenamtlichen Helfer und Planer noch mittendrin in der Vorbereitung: die Deko-Verantwortlichen. Manche Sachen können zwar vom letzten Jahr wiederverwendet werden, aber um die richtige Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, gibt es auch wieder viel Neues, wie der 18-jährige Benjamin Lommatzsch verrät: "Die Deko läuft die nächsten Tage so richtig warm, da gibt's noch einiges zu tun".

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