Kosten für Gelenauer Ortsbus steigen

Gemeinde will an der Linie festhalten und setzt auf Modernisierung

Gelenau.

Von der Regionalverkehr Erzgebirge (RVE) GmbH ist die Abrechnung für den Gelenauer Ortsverkehr bei der Gemeinde eingetrudelt. Für den Zeitraum August 2017 bis August 2018 muss Gelenau 80.200Euro zahlen. Obwohl damit knapp 4000 Euro mehr fällig wurden als im Vorjahr, soll der Kleinbus auch weiterhin fahren.

Ein entsprechender Vertrag ist im Sommer geschlossen worden. Doch auch jetzt betonte Bürgermeister Knut Schreiter noch einmal, dass er den Ortsbus als "Bindeglied für die Bevölkerung" sieht. Vor allem Kinder und Jugendliche sowie Senioren, die selbst kein Fahrzeug führen dürfen, seien auf den Bus angewiesen. "Unser Ort ist nun mal einer der längsten in Europa", so Schreiter.

Fahrgastzahlen belegten, dass der Bus gut genutzt wird. So stiegen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 1500 Euro an. Doch für die Gemeinde sind die daraus resultierenden 12.400 Euro nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn die Gesamtkosten betragen 92.500 Euro. "Dabei schlagen die gestiegenen Personalkosten zu Buche. Außerdem mussten wir feststellen, dass der Bus ziemlich anfällig ist", so Schreiter. Mehr als 10.000 Euro entfallen auf Reparatur-, Reifen- und Reinigungskosten. War das Fahrzeug defekt, stand Ersatz vom Regionalverkehr parat. An einem Wochenende kam auch ein Elektrobus testweise zum Einsatz. Eine Variante für die Zukunft, wie Schreiter betont. Eine Ladesäule gibt es bereits, eine weitere soll folgen - wie auch ein E-Bus.

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