Kürbisse und Kinder

Gut, das Fest ist noch nicht ganz so populär wie in Amerika, jedoch finden immer mehr Kinder Halloween toll. "Freie Presse" hat sich umgeschaut in Lugau, Burkhardtsdorf und Stollberg.

Im Kräutergarten "Hagazussa" wurde gestern das keltische Neujahrsfest Samhain gefeiert. Im Tippi konnte man Stockbrot am Feuer machen. "Halloween soll ein ruhiges Fest sein, an dem man seinen Ahnen gedenkt", findet Nancy Lorenz vom Kräutergarten.

Im Begegnungszentrum Dürer gab es Hexen, Gespenster, Skelette, Teufel. Kinderschminken war natürlich sehr beliebt - Larissa Simens malte einen Reißverschluss in Sanny Wetzels Gesicht. "Ich habe das schon mal gesehen, wollte unbedingt auch so geschminkt werden", so die Siebenjährige.

Galgenessen? Ja, das gibt es auch. Mund auf und zuschnappen ... Von links: Leonie Hähle, Felix Reichel, Philip Baum, Lena Jugel und Christina Drechsel haben es versucht. "Meist mit Erfolg", freuten sich die Kinder.

Eingewickelt als Mumie: Im Regenbogen-Jugendtreff Burkhardtsdorf waren 13 Kinder aus dem Ort. Marla Bercke (links) hat Lydia Oertel richtig als Mumie eingewickelt. "Später haben wir mit dem Papier noch andere Spiele gespielt", so die Kinder.

Damit der Kürbis gruselig wird: Kaum einer, der am Montag und Dienstag mit dem Kind durch den Palletti Park in Lugau ging, ist nicht am Kürbisschnitzen vorbei gekommen, ohne anhalten zu wollen. In rund 140 Kürbisse konnte man dort selbst - wie die zehnjährige Anni Laitko aus Lugau - richtige Fratzen schneiden. Veranstalterin Cornelia Köhler weiß: Es kommen jedes Jahr mehr Kinder, die mitmachen wollen.

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