Lärmschutz: Hinweise werden aufgenommen

Niederwürschnitz befragt Anwohner und erweitert Maßnahmekatalog

Niederwürschnitz.

Die Gemeinde Niederwürschnitz wird alle Maßnahmen, die von Einwohnern vorgeschlagen wurden und technisch möglich sind, in seinen Maßnahmenplan zum Lärmaktionsplan aufnehmen. Darüber hat Bürgermeister Matthias Anton (CDU) den Gemeinderat am Montagabend informiert.

Holger Möckel, Ordnungsamtschef der erfüllenden Gemeinde Lugau, hatte in einer der vorangegangenen Sitzung einen Entwurf für den Lärmaktionsplan vorgelegt, der an den Lugauer angelehnt war, weil beide Orte vom Lärm der B180 betroffen sind. Dieser Entwurf bildete die Grundlage für eine Einwohnerversammlung mit betroffenen Anwohnern, die am 9. Oktober stattfand und von 34 Niederwürschnitzern wahrgenommen wurde. Außerdem gingen schriftliche Hinweise in der Gemeindeverwaltung ein.

Kurz- bis mittelfristig soll beispielsweise eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30Kilometer je Stunde sowie ein Nachtfahrverbot für Lkw, längerfristig die Fördermöglichkeit zum Einbau von Schallschutzfenstern an der gesamten Ortsdurchfahrt geprüft werden. In den Entwurf des Lärmaktionsplanes werden auch Maßnahmen aufgenommen, die die Gemeinde selbst nicht realisieren kann, weil sie selbst weder Straßenbaulastträger der Bundesstraße, noch der Autobahn 72 ist. Man will aber dennoch vorbereitet sein, wenn die jeweiligen Straßenbaulastträger Maßnahmen an den Straßen planen und dann entsprechende Forderungen aufmachen. Zu diesen gehört der Einbau von Flüsterasphalt. Auf Hinweis von Anwohnern steht nun auch das Aufstellen von Lärmschutzwänden an der A 72 im Plan - dort, wo selbige der Stadt Stollberg den Lärm Richtung Niederwürschnitz reflektieren. In seiner nächsten Sitzung wird der Rat den geänderten Plan beschließen.

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