Landreis gewinnt Einwohner hinzu

Burkhardtsdorf/Chemnitz.

Der Erzgebirgskreis hat Einwohner hinzugewonnen: Nicht durch Zuzug, nicht durch Migration, nicht durch Babyboom - sondern durch eine Gebietsumgliederung zwischen der Stadt Chemnitz und Burkhardtsdorf. Hintergrund: Die Gemeinde Klaffenbach hatte sich am 1. Januar 1997 freiwillig in die Stadt Chemnitz eingegliedert. Dabei wurde jedoch die bestehende Gebietsgrenze mit Burkhardtsdorf belassen. Seitdem ist der Sportplatz verwaltungstechnisch mittig durchschnitten. Mit Wirkung vom 1. Januar nächsten Jahres soll nun das betroffene Flurstück nach Burkhardtsdorf umgegliedert werden. Mit der Stadt Chemnitz wurde ein entsprechender Vertrag ausgearbeitet. Der Kreistag des Erzgebirgskreises stimmte dem zu und profitiert auch ein Stück weit davon: durch Hinzugewinn von zwei Einwohnern, die auf dem Flurstück leben. Wie in der Kreistagssitzung informiert wurde, seien diese von der Umgliederung informiert worden und hätten kein Problem damit, statt Chemnitzer nun Erzgebirger zu sein. Sie haben auch einen kleinen Vorteil davon. So verringert sich die Grundsteuer. Die abwassertechnische Erschließung erfolgt bereits durch die Gemeinde Burkardtsdorf. (alu)

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