Lugau hat Haushalt für das Jahr 2020 beschlossen

Ortsteile: Einige Vorhaben zunächst nur mit Planungskosten enthalten

Lugau/Erlbach-Kirchberg.

Lugau will 2020 mehr als 4 Millionen Euro investieren, wobei reichlich 2,8 Millionen Euro Fördermittel eingeplant sind. Zu den größeren Vorhaben gehört der Bau eines Busbahnhofs an der Hohensteiner Straße, für den 2020 und 2021 insgesamt 740.000 Euro Baukosten veranschlagt sind. Der Eigenanteil nach Abzug vorgesehener Fördermittel beträgt rund 211.000 Euro. Für den schon begonnenen Umbau des Güterbodens zu einer Sporthalle sind 1,27 Millionen Euro geplant, zu zwei Dritteln bezuschusst durch die Städtebauförderung. Die Pro-Kopf-Verschuldung soll von 467,80 auf 426,41 Euro sinken.

Der Stadtrat hat am Montagabend den Haushalt für nächstes Jahr beschlossen. Wie Kämmerin Claudia Löffler sagte, hatte es während der öffentlichen Auslegung keine Einwände oder Änderungsvorschläge zum Entwurf gegeben.

Stadtrat Peter Mehner (FWG) hatte in dem Papier einige Vorhaben vermisst, die der Ortschaftsrat von Erlbach-Kirchberg für 2020 vorgeschlagen hatte, und bat um Erklärung. Diese wurde dann seitens des Bauamtes am Mittwochabend auf der Ortschaftsratssitzung geliefert. So sei beispielsweise der Bau eines Hochbehälters in Ursprung geschoben worden, weil die Kommune dafür noch kein Grundstück besitzt. Für mehrere Vorhaben seien zunächst nur die Kosten für die Planungsleistungen eingearbeitet worden - so zum Beispiel für den Parkbereich am Haltepunkt Ursprung.

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