Lugau sichert sich perspektivisch Fläche

Die Stadt kauft ein Areal entlang der Neuen Straße. Denn denkbar wäre dort irgendwann der Bau eines Radweges.

Lugau.

Im Zuge des aktuellen Flurbereinigungsverfahrens - dieses dient der Neuordnung von Grundstücken, um ländliche Regionen strukturell weiterzuentwickeln - wird die Stadt Lugau vom aktuellen Eigentümer Flächen entlang der Neuen Straße erwerben. Das hat der Stadtrat am Montag beschlossen.

Zum einen handelt es sich um einen Streifen links der Straße - von Lugau Richtung Erlbach-Kirchberg gesehen. Diesen möchte der Eigentümer der Stadt übergeben, weil dort Bäume stehen und er sie nicht landwirtschaftlich nutzen kann.


Auch einen etwa drei Meter breiter Streifen auf der anderen Straßenseite erwirbt die Stadt im Rahmen des Verfahrens, weil er perspektivisch beispielsweise als Radweg nutzbar gemacht werden könnte. Obwohl das sicher nicht in absehbarer Zeit geschehen werde, sei der Erwerb jetzt sinnvoll, weil im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens keine Vermessungs-, Notar- oder andere Kosten anfallen, sagte Carmen Demmler, Sachbereich Liegenschaften. Da der Eigentümer diesem Grunderwerb aber nur zustimmt, wenn er dafür Ausgleichsflächen erhält, wurde ein privates Grundstück zwischen Radweg und Chemnitzer Straße gefunden, das ihm zur landwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung gestellt werden kann. Der Wertausgleich soll dem Bodenrichtwert für Ackerland entsprechen, das sind derzeit 1,06Euro je Quadratmeter. Bei den insgesamt rund 5000 Quadratmetern lägen die Kosten für die Stadt also bei rund 5000 Euro.

Weil die Stadt für die Fläche links der Straße hingegen keine Nutzungsmöglichkeit hat, wird dafür keine Ausgleichsfläche und auch keine Zahlung eines Wertausgleichs vereinbart.

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