Lugau wird erneut prämiert

Das Projekt "Vom Jagdrevier zum Radrevier" ist preiswürdig. Die Stadt belegt damit den zweiten Rang beim Städtewettbewerb "Ab in die Mitte" und kassiert 20.000 Euro.

Lugau.

Damit hat Lugau bereits zum zweiten Mal in Folge einen zweiten Rang beim Städtewettbewerb belegt. "Wir sind überrascht und sehr erfreut", sagte Lugaus Bürgermeister Thomas Weikert (Die Linke). Stolz sei er zudem auf die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Schülern vom Carl-von-Bach-Gymnasium in Stollberg. Die hatten bereits im vergangenen Jahr Ideen für einen Kreativradweg erarbeitet und waren auch in diesem Jahr wieder mit im Boot. Der aktuelle Wettbewerbsbeitrag liefert Ideen für die Weiterentwicklung des Kreativradweges zum Radrevier. Im Zentrum dabei steht das neue Jägerhaus, das zum Radzentrum ausgebaut werden soll. Radfahrer sollen dort künftig übernachten oder sich verpflegen können, beziehungsweise Informationen erhalten. In dem Haus befindet sich bereits ein Fahrradgeschäft, sodass auch ein Reparaturservice vorhanden wäre. "Dass wir das letztjährige Projekt mit dem aktuellen zusammengeführt haben, wurde in der Begründung ausdrücklich und positiv erwähnt", sagt Weikert.

Lugau teilt sich den zweiten Platz mit Oederan. Beide Orte erhalten je 20.000 Euro Preisgeld. Der mit 30.000 Euro dotierte erste Preis geht an Aue, das sich mit dem Projekt "Das lila Herz schlägt" beworben hat. Ein lila Herz soll Gästen den Weg zu interessanten Orten in der Stadt leiten. Der mit 10.000 Euro dotierte dritte Preis geht nach Reichenbach im Vogtland. Insgesamt hatten sich 18 Kommunen beworben und elf Preise sind vergeben worden. Darunter war auch Stollberg, dass seine Ideen zur Aufwertung des Areals rund um den Gablenzbach eingereicht hatte, aber leer ausgegangen war.

Die Wettbewerbsbeiträge des Jahres 2018 werden noch bis heute auf der Messe "denkmal 2018" in Leipzig, auf welcher Minister Martin Dulig (SPD) gestern die Preise vergeben hatte, vorgestellt.

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