Mehr Geld für die Ratsmitglieder in Niederdorf

Aufwandsentschädigung der Räte wird erhöht - Grundbetrag bleibt gleich

Niederdorf.

Die Gemeinderäte von Niederdorf erhalten künftig mehr Geld für ihre Mitarbeit in dem Gremium und den Ausschüssen. Ein entsprechender Beschluss über die Entschädigung für diese ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde fiel in der jüngsten Sitzung einstimmig.

Demnach steigen die Sitzungsgelder von 10 auf 20 Euro. Damit soll das Leistungsprinzip betont werden, nach dem es nicht allein darauf ankommt, Mitglied des Gemeinderates zu sein, sondern auch aktiv mitzuarbeiten und an den Sitzungen teilzunehmen. Der monatliche Grundbetrag für die Räte in Höhe von 20 Euro bleibt.

Stephan Weinrich (CDU), ehrenamtlicher Bürgermeister von Niederdorf, wäre gern noch weiter gegangen. "Die Beiträge wurden lange nicht angepasst. Den Gemeinderäten hätte mehr zugestanden." Die Verwaltung hatte daher vorgeschlagen, den Grundbetrag auf 50 Euro anzuheben. "Der Freistaat macht deutlich, dass er für das Ehrenamt mehr tun möchte und hebt die Entschädigung für die ehrenamtlichen Bürgermeister an. Warum sollte das nicht auch für die Gemeinderäte passieren, die ebenfalls eine sehr hohe Verantwortung tragen", fragte Weinrich. Seinem Vorschlag folgten die Gemeinderäte aber am Ende nicht.

Angehoben wurde aber die Aufwandsentschädigung für die beiden ehrenamtlichen Stellvertreter des Bürgermeisters. Der erste Stellvertreter erhält künftig 50 Euro im Monat als Grundbetrag (vorher 30Euro), der zweite Stellvertreter 35 Euro (vorher 25 Euro).

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