Nach Sturm: Halle in Neuwiese wird repariert

Ziel ist Nutzungsfreigabe ab Anfang Dezember - Hutzenabend ist möglich

Oelsnitz.

Frohe Kunde hat der Oelsnitzer Bürgermeister Bernd Birkigt für die Neuwieser Vereine. Für die Beseitigung der Sturmschäden an Teilen des Soziokulturellen Zentrums (SKZ) sind die Aufträge vergeben. Das teilte Birkigt dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit. Mit der Auftragsvergabe ist auch die Hoffnung verknüpft, dass sowohl der Zwischenbau als auch die Halle ab diesem Dezember wieder nutzbar sein könnten. Somit könnte der für den zweiten Advent geplante Hutzenabend womöglich doch stattfinden.

Anders sieht die Situation laut Birkigt im vorderen Gebäudeteil aus: "Bis zum Winter wird es über eine Gebäudesicherung nicht hinaus gehen." Statiker und Bauplaner seien beauftragt, der Gebäudeteil müsse trotzdem auf unbestimmte Zeit gesperrt bleiben.

Der Sturm Fabienne hat dem Gebäude stark zugesetzt. Der Sturm hat Teile des Daches der Halle und des Zwischenbaus abgedeckt. Beim vorderen Gebäudeteil ist das Dach vom Wind angehoben und ein Teil abgedeckt worden. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Vereinsmitglieder beispielsweise die Exponate der Heimatstube ausgeräumt und im sicheren Erdgeschoss zwischengelagert. Die Feuerwehr hatte das Gebäude dann vorsorglich gesperrt.

Bürgermeister Birkigt hatte in einer ersten Bestandsaufnahme von hohen Schäden, vielleicht sogar im siebenstelligen Bereich gesprochen. Das Gebäude ist durch die Stadt versichert. Sachverständige der Versicherung haben die Schäden bereits begutachtet. Was allerdings übernommen wird und ob die Stadt ihrerseits Mittel aufbringen muss, ist noch nicht geklärt.

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