Nächste Pfarrstelle im Kirchenbezirk unbesetzt

Am Sonntag verabschiedet sich Pfarrer Matthias Brand von seiner Gemeinde in Wiesa. Es ist nicht der einzige Abschied in diesem Jahr.

Annaberg-Buchholz/Jahnsdorf.

Die Situation im Kirchenbezirk Annaberg ist angespannt: "Es gibt zahlreiche Vakanzen im Pfarramtsbereich", sagt Superintendent Olaf Richter. Das gelte vor allem für die Gemeinden im Altkreis Annaberg. In der Stollberger Region seien fast alle Stellen gefüllt, nur in Jahnsdorf sei eine halbe Stelle noch unbesetzt.

Unterdessen gibt es in der Annaberger Region ab dem 17. September eine weitere unbesetzte Stelle: Pfarrer Matthias Brand beendet in der Woche zuvor seinen Dienst in den beiden Kirchgemeinden Wiesa und Neundorf. Er geht in den Ruhestand. Nachdem er bereits von der Gemeinde in Neundorf verabschiedet worden ist, steht am Sonntag der Verabschiedungsgottesdienst in Wiesa auf dem Programm. Seine Vertretung wird in beiden Gemeinden Pfarrer Wilfried Warnat aus Kleinrückerswalde übernehmen.

Dies ist nicht der einzige Abschied in diesem Jahr: Bereits im Juli war auch Gudrun Neubert aus Ehrenfriedersdorf nach 37 Jahren Dienst in der Sankt Niklasgemeinde ins Rentnerdasein gewechselt. Sie wird seither von Rico Drechsler aus dem benachbarten Thum vertreten.

Neubesetzungen sind für beiden Stellen vorerst nicht in Sicht - ebenso wenig wie für die bereits seit dem vorigen Jahr vakante Stelle in Arnsfeld und Steinbach. "Die Stelle ist seitens der Landeskirche schon zweimal ausgeschrieben worden. Bisher hat es aber noch keine Bewerbungen dafür gegeben", so der Superintendent. Dennoch soll die Stelle erhalten bleiben. Sollte sich über die Ausschreibungen auch weiterhin kein Bewerber finden, bleibe seitens der Landeskirche noch der Weg über eine Entsendung. Das heißt, junge Pfarrerinnen und Pfarrer werden nach ihrem Theologiestudium für einen Ort dienstverpflichtet.

Eine weitere drohende Vakanz ist vorerst vom Tisch: Karsten Loderstädt bleibt der Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz als Pfarrer und Pfarramtsleiter erhalten. Der geplante Wechsel in die Superintendentur nach Freiberg ist nicht zustande gekommen.

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