Neubau an Ruh-Mühle startet

Das historische Areal in Niederdorf wird zu Wohnungen umgebaut. Wenn alles gut geht, könnten die ersten Mieter Ende des nächsten Jahres einziehen.

Niederdorf.

An der historischen Ruh-Mühle in Niederdorf geht es voran. Am gestrigen Dienstag ist das Beton-Fundament für den Neubau gegossen worden. Der Eigentümer Peter Drechsel plant, auf dem Areal auf insgesamt 1400 Quadratmetern Wohnfläche zu errichten.

Der Neubau wird L-förmig an den Mühlentrakt angebaut und viergeschossig sein. Insgesamt entstehen in diesem Teil acht Wohnungen, die zwischen 85 und 110 Quadratmeter groß sein werden und alle über einen Fahrstuhl erreichbar sind. Sie alle haben einen Balkon oder eine Terrasse. Im Altbau entstehen neun Einheiten mit 60 bis 110 Quadratmetern Wohnfläche. Gewerbe wird es entgegen ersten Planungen nicht geben. Peter Drechsel, der bereits vier bis fünf Häuser auf ähnliche Weise - wenn auch nicht in dieser Größenordnung - saniert hat, rechnet mit Kosten von 1,4 bis 1,5 Millionen Euro.

Im zur Straße gewandten Wohnhaus und im Mühlentrakt sind die Entkernungsarbeiten inzwischen fortgeschritten. In den nächsten Wochen soll das Dach des Wohnhauses abgerissen werden. "In der Mühle wollen wir versuchen, den Fabrikcharakter zu erhalten. Inwieweit das gelingt, ist aber noch offen." Nach außen soll die Mühle jedenfalls ihr Gesicht beibehalten. Im Inneren werden sich die Wohnungen zum Teil über zwei bis drei Stockwerke erstrecken. Nach eigener Aussage erreichen Peter Drechsel schon erste Anfragen, er habe bereits Zusagen an künftige Bewohner erteilt. Alle Wohnungen werden nur zu mieten sein. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte der Rohbau spätestens Ende Januar stehen. "Geht alles gut, ist ein Einzug im Dezember 2020 realistisch", so der 41-Jährige.

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