Neue Idee für die Hummelburg

Niederdorfs Bürgermeister wünscht sich ein Gesamtkonzept

Niederdorf.

Geht es nach Stephan Weinrich, Niederdorfs Bürgermeister, dann wird die sogenannte Hummelburg in Zukunft umfassend saniert. "Wir brauchen ein Gesamtkonzept", sagte er im jüngsten Gemeinderat über das Mini-Quartier, das von der Wohnungsbaugenossenschaft Zwönitztal (WBG) verwaltet wird. Zwar habe die WBG die Wohnungen in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt modernisiert, wann immer ein Mieter seine Räume verlassen hat. Aber nach Weinrichs Vorstellungen bedarf es eines größeren Wurfs.

Was die WBG vorhat, ist unklar. Ulla Stecher, die Geschäftsführerin, hat eine entsprechende Anfrage der "Freien Presse" bislang nicht beantwortet. Weinrich sagt, er habe das Thema bereits mit den Gesellschaftern besprochen. Im Augenblick sei die WBG mit der Sanierung eines Hochhauses in Thalheim beschäftigt. Aber danach könne man sich allmählich der Hummelburg widmen, findet Weinrich.

Die Hummelburg wurde 1950 errichtet - als Wohnquartier für Krankenschwestern und Ärzte des Stollberger Kreiskrankenhauses. Seit 1993 gilt das Gebäude als Kulturdenkmal. Die Gestaltung der Fassaden ist Fachleuten zufolge von barocken Stilelementen beeinflusst, auch das Treppenhaus sei aufwendig und großzügig ausgebaut. Der Name Hummelburg bezieht sich laut ehemaligen Bewohnern auf die vielen Schwestern, die dort einst gelebt haben. (pc/joe)

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