Neue Regelungen für den Holzeinschlag

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Auf eine geänderte Rechtslage beim Holzeinschlag weist der Staatsbetrieb Sachsenforst die Waldbesitzer hin. Demnach gilt aufgrund der Waldschäden eine neue Bundesverordnung über die Beschränkung des Holzeinschlags im aktuellen Forstwirtschaftsjahr. So dürfen die planmäßigen Fällungen bei der Fichte bis Ende September 85 Prozent des durchschnittlichen Jahreseinschlages der Jahre 2013 bis 2017 nicht überschreiten. Auch vorbeugender Einschlag in gesunden Fichtenbeständen wird angerechnet. Nicht von der Regelung berührt seien ungeplante Maßnahmen, etwa bei Stürmen oder wegen Borkenkäferbefall. Für kleine Forstbetriebe, die ihren durchschnittlichen Einschlag nicht dokumentiert haben, könne man von einem Durchschnittswert von fünf Kubikmetern pro Jahr und Hektar möglichem Frischholzeinschlag ausgehen. Bei Fragen können sich Waldbesitzer an die Revierförster wenden. (urm)

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