Oberbürgermeister lobt Vereine als wichtigen Standortfaktor

Stollberg reicht seinen Klubs die Hand und sagt Unterstützung in verschiedenen Bereichen zu. Und plant ein Novum.

Stollberg.

Es gibt insgesamt 86 registrierte Vereine in Stollberg. Die Befindlichkeiten und Herausforderungen sind dabei unterschiedlich. Für Oberbürgermeister Marcel Schmidt stellen die Vereine generell eine wesentliche Säule der Gesellschaft dar. Das hat er beim jährlichen Vereinstreffen am Donnerstag im Kulturbahnhof zum Ausdruck gebracht. Sie seien es, die Angebote für die Freizeitgestaltung vieler Bürger organisieren würden. Damit seien sie auch ein Standortfaktor für die Stadt. "Wir sorgen daher für gute Bedingungen", versprach er den mehreren Dutzend anwesenden Vereinsvertretern und nahm diese sogleich selbst in die Pflicht: "Vereinsarbeit ist Freizeit und ein Ausdruck von Bürgerlichkeit", betonte er. Aus diesem Bereich solle sich der Staat - und damit auch die Stadt - heraushalten.

Unterstützung für die Vereine wird es von Seiten der Stadtverwaltung dennoch geben. Als zentraler Ansprechpartner fungiert seit geraumer Zeit Michael Pietzsch. Er hat sein Büro im Kulturbahnhof. Dort möchte er das Vereinsleben vermehrt etablieren. Zum einen stünden Räumlichkeiten für Feiern und ähnliches zur Verfügung. Zum anderen könne sich jeder Verein dort auch präsentieren. Und zwar mit geeigneten Vereinsartikeln, die in vorhandenen Vitrinen gezeigt und im Vereinsbüro auch verkauft werden könnten. Das stellte Pietzsch den Vereinen in Aussicht. Er sei bei Fragen ansprechbar und könne bei Bedarf Infoveranstaltungen zu vereinsrelevanten Themen organisieren oder Vereinsaktivitäten koordinieren. Vieles sei auf kurzem Dienstweg möglich.

Für das kommende Jahr hat Oberbürgermeister Marcel Schmidt eine besondere Sache geplant. "Wir wollen eine Würdigungsveranstaltung organisieren, bei und mit der wir verdienten Vereinsmitgliedern danken wollen", sagt Schmidt. Das solle analog zur Würdigung der Feuerwehrleute über die Bühne gehen. Er werde die Vereine anschreiben und um Vorschläge für die zu Ehrenden bitten.

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